Willkommen zu meinen Wanderungen & Touren in Südtirol und manchmal auch darüber hinaus.

Wanderung vom Tre Croci Pass zum Sorapiss-See

Einer der spektakulärsten und schönste Seen, aufgrund seiner tiefblauen/Türkisen Farbe, je nach Wetterlage verschieden, ist wohl der Sorapiss-See, auch Sorapis geschrieben. Die Wanderung dorthin ist recht einfach und nicht gerade anstrengend.

Blick auf den türkisblauen Sorapiss-See

Blick auf den türkisblauen Sorapiss-See

Die Anfahrt erfolgt von Toblach bis nach Schluderbach und dort links abzweigend nach Auronzo/Misurina. Vom Misurinasee fahren wir weiter zum Tre Croci Pass (Passo Tre Croci), und parken wenige Meter vor dem Hotel an der linken Seite.

Start am Tre Croci Pass

Start am Tre Croci Pass

Start am Tre Croci Pass Markierung Nr. 215

Start am Tre Croci Pass Markierung Nr. 215

Gemütlich geht's durch den Wald

Gemütlich geht’s durch den Wald

Wir wandern gemütlich los, der Markierung 215 Sorapiss-Hütte (Rifugio al Sorapis) folgend. Der Großteil der ersten Aufstiegspassage zieht sich gemütlich und recht flach dahin. Wir wandern viel durch den Wald, bis der Aufstieg dann etwas steiler und felsiger wird, und ein Stück über Holzstufen bergauf führt.

Herrliches Panorama beim Aufstieg zum Sorapiss-See

Herrliches Panorama beim Aufstieg zum Sorapiss-See

Der Weg wird felsiger und enger

Der Weg wird felsiger und enger

Es folgt ein kurzes Stück über ein Felsband, mit Drahtseil gesichert, darauf folgen ein paar Eisentreppen, welche im Zickzack emporführen. Obwohl die ganze Tour recht gemütlich und nicht gerade anstrengend ist, sollte man doch ein gewisses Maß an Schwindelfreiheit mitbringen, denn es folgt eine Passage, wo es gleich neben dem Weg ganz schön tief nach unten geht.

Herrlicher Ausblick beim Aufstieg zum Sorapiss-See

Herrlicher Ausblick beim Aufstieg zum Sorapiss-See

Aufstieg über die Holzstufen

Aufstieg über die Holzstufen

Drahtseilgesicherte Passage

Drahtseilgesicherte Passage

Dann geht es wieder weiter ein Stück durch den Wald, der Markierung 215 folgend, Richtung Vandelli-Hütte (Rifugio Sorapis Vandelli). Die Hütte erreichen wir auch kurz darauf. Wir steigen weiter auf, überqueren ein Bächlein, und erreichen kurz darauf auch den traumhaft schönen Sorapiss-See, welcher in einem unbeschreiblich schönen türkisblau schimmert.

Aufstieg über die Treppen Aufstieg über die Treppen

Unbeschreiblich schönes Berg- und Natur-Panorama

Unbeschreiblich schönes Berg- und Natur-Panorama

Drahtseilgesicherte Passage

Drahtseilgesicherte Passage

Markierung Vandelli-Hütte

Markierung Vandelli-Hütte

Nach kurzer Pause und einigen Fotos, machen wir uns an die Umrundung des Sees. Am gegenüberliegenden Ufer kann man schön in der Wiese liegen, und den Blick auf den See und die Landschaft genießen.

Vandelli-Sorapiss-Hütte in Sicht

Vandelli-Sorapiss-Hütte in Sicht

Kurz vor dem Sorapiss-See Am Sorapiss-See angelangt

Ausblick über den Sorapiss-See

Ausblick über den Sorapiss-See

Nach gemütlicher Pause, bringen wir unsere See-Umrundung zu Ende. Das letzte Stück am Ende des Sees sollte mit etwas Vorsicht angegangen werden. Man steigt in die Felswand ein/auf, und überquert den See dann in der Felswand. Direkt unter einem schimmert der Sorapiss-See, ein Absturz würde also nass enden.

Überquerung des Sorapiss-See über die Felswand

Überquerung des Sorapiss-See über die Felswand

Bei unserer Felswand-Überquerung lag ein Baum im Weg, wir hoffen dass dieser entfernt wurde/wird, dann gestaltet sich diese Passage um ein Vielfaches einfacher. Sind diese wenigen Meter geschafft, geht es dann wieder auf dem Normalweg zurück zum Ausgangspunkt am See, und über den Aufstiegsweg wieder zurück zum Parkplatz am Tre Croci Passe.

Rückkehr zum Ausgangspunkt

Rückkehr zum Ausgangspunkt

Vom Ausgangspunkt bis zum Sorapiss-See werden nur ca. 150 Hm bewältigt. Die Aufstiegszeit beträgt ca. 1,5 – 2 Std.

7 Antworten

  1. Karl-Heinz Weller

    Hallo Robert
    Ich bin mal wieder auf Deiner Seite, nachdem ich vor 4 Wochen 12 herrliche Tage in Toblach in deiner heimat bei traumhaftem Wanderwetter genießen durfte und dabei 10 zum Teil wunderschöne Touren absolviert habe. Es war in diesem Zeitraum meines Urlaub der Beginn der „heißen Tage“ die bis gestern bei uns in Baden-Württemberg angehalten haben.
    Ich hatte das Glück und musste bei meinen Touren bis auf eine Ausnahme am Speikboden nie „gegen die zeit und die Gewitter laufen“ was die ganze Sache stressfrei machte, denn ich habe Angst vor Gewittern in den Bergen.
    Am Speikboden mussten wir (siehe letzter Kommentar von mir) regelrecht vom Gipfelgrad flüchten weil es auch mir immer mal wieder passiert, dass ich überrascht werde, von der schnellen Entwicklung des Wetters, aber zum Glück gab es ja vor dem sogenannten „Großen Nock“ noch einen Zwischenabstieg zur Bergstation der Gondel. .
    Nun aber zu dieser von dir eingestellten Tour, an der ich trotz der Schönheit des Sees und der Lage der Hütte des Rif. Vandelli keine allzu guten Erinnerungen habe.
    Im letzten Jahr war im Juni /Anfang Juli das Wetter sehr unbeständig in Südtirol und in den Dolomiten. Trtozdem ging ich die ja eigentlich unschwierige Tour bei bedeckten und später von Dauerregen begleiteten Wetter genauso wie du vom „Tre-Grocci-Pass“ auf der üblichen Route. Bereits beim Eintreffen an der Hütte fing es an zu regnen, sodass ich den ersten Guss abwartete und dann bei einem kurzen Zwischenspiel von Sonne und Wolken den See umrundete. Doch damals war ein etwas erhöhter Wasserstand. sodass man immer wieder über das Ufer nach oben ausweichen musste, um den so traumhaft – wunderschönen- fast schon kitschig schönen See zu umlaufen.
    Dabei passierte das „Unglück“, als ich gllücklich durch den etwas kritischen, bzw. anspruchsvollen Übergang kurz vor dem Auslauf gestiegen und und unten am Seeauslauf angekommen war, wollte ich direkt neben dem Auslauf des Sees schnell durch ein Latschenfeld links neben dem eigentlichen Wanderpfad dem erhöhten Wasserstand ausweichen und sah dabei bei einsetztendem Starkregen nicht den Metallpfosten zwischen den Latschen und prallte mit dem Schienbein so dagegen, dass es mir den Fuss verdrehte. Anfang bemerkte ich nur den Schmerz des geprellten Schienbeins, aber anschließend schaffte ich es nur noch mit erheblicher Mühe und großen Schmerzen zum Fahrzeug zurück.

    Die nächsten beide Tage war an Wandern nicht zu denken, ich hatte mir das Band des li. Sprunggelenks angerissen. Zum Glück war ein Regentag den ich in der Sauna in Innichen anderweitig gut nutzen konnte.
    Doch ich habe eine Wundersalbe und viel Optimismus und 3 Tage danach lief ich bereits wieder auf einer leichten Tour aufs Astjoch und am 4. Tag danach bei meiner letzten Tour des Urlaubs bereits wie an anderer Stelle beschrieben vom Furkelpaß auf den Piz da Peres.
    Doch das Andenken an die Tour und den Aufprall auf den Metallpfosten ist geblieben, denn ich habe immer mal wieder einen geschwollenen linken Fuß und nach dem Aufstehen oft eine schmerzende Ferse.

    All dies wird mich jedoch nicht davon abhalten auch weiterhin auf den Südtiroler Wegen oder Gipfeln meinen Besuch abzustatten, zu schön ist Eure Heimat …… !!!!!!

    Die Bilder am See machen mich ein wenig neidisch, aber sie sind wunderschön und so kann ich mir vorstellen, wie schön es am Sorapiss-See bei Sonnenschein ist.

    Durch deine Tour habe ich meine Erinnerungen daran wieder aufrischen können.

    Alles ‚Gute bis zum Nächstenmal und Berg-Heil
    Charly

    15. August 2015 um 16:42

    • Hallo Charly,

      herzlichen Dank für Deinen Kommentar und Deine ausführliche Beschreibung. Tut mir wirklich leid, dass es Dir damals so unglücklich ergangen ist. Der Sorapiss-See an sich und die Wanderung dorthin sind sehr beliebte Touren, vor allem bei schönem Wetter ist es dort wirklich traumhaft schön. Vielleicht kannst Du Tour nochmals bei schönem Wetter machen, und dann die schlechten Erinnerungen dadurch etwas abschwächen.

      Alles Gute und weiterhin schöne Touren!
      Robert

      15. August 2015 um 21:39

  2. Sebastian

    das sind ja wirklich tolle Bilder von eurer Wanderung! Es ist doch immer wieder erstaunlich welch herrliche Landschaftsbilder Südtirol bietet… Im Winter werde ich auch wieder dort sein, allerdings in Rodeneck. Das ist in der Nähe von Brixen und bietet auch allerhand Schönes 🙂 LG

    9. September 2015 um 12:37

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  5. Doris Weissteiner

    Es war sehr schön und emetional mein freund hat mir da den heirats andrag gemacht

    7. Juli 2017 um 18:41

    • Hallo Doris,

      ja, es ist wirklich eine traumhafte Kulisse. Gerade bei so einem einzigartigen Ereignis fühlt man sich dort sicher wie im Märchen. Alles Gute euch beiden!

      Liebe Grüße
      Robert

      14. August 2017 um 21:54

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