Willkommen zu meinen Wanderungen & Touren in Südtirol und manchmal auch darüber hinaus.

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Helm, nicht nur Skigebiet…

Derzeit herrscht bei uns in Südtirol wieder herrlich sonniges Wetter, welches geradezu einlädt, etwas im Freien zu unternehmen. Wir haben uns entschieden, von Sexten aus eine Winterwanderung über die Waldkappelle Richtung Skigebiet Helm zu unternehmen. Damit auch unser Hund fit bleibt, haben wir ihn ebenfalls zur Tour eingeladen 😉

Richtung Jägerhütte (eine urige bewirtschaftete Hütte) findet man am Wegrand immer wieder verschiedene geschnitzte Holzskulpturen und Bücher, welche die Tierarten in dieser Gegend beschreiben. Auch Tafeln mit Inschriften und kurzen Sagen aus der Gegend, welche bereits in Vergessenheit geraten sind, werden wieder in Erinnerung gerufen, so z.B. die Sage vom Geisterkofel oder vom „Knödelweibele“.

Der Geisterkofel, Helm im Hochpustertal Hera beim Spielen Das Knödelweibele, Helm im Hochpustertal

Wer nun Lust bekommen hat, den Pfad selbst zu entdecken, sollte sich die Wanderschuhe anziehen und nach Sexten im Hochpustertal kommen.

Aussicht vom Helm Richtung Rotwand Sonnenuntergang vom Helm aus

Krampusumzug der Bergtoifl Sexten

Was wäre die Weihnachtszeit, ohne einen Krampusumzug? Wäre doch fad oder? So findet heuer bereits zum 7. Mal der Krampus- und Perchtenumzug in Sexten im Hochpustertal statt. Organisiert wird diese Veranstaltung von den Bergtoifel‘n Sexten.

Aus allen Teilen des Landes und auch aus Österreich werden sie anreisen, um am Schaulauf teilzunehmen. Dabei ist es immer wieder faszinierend, welche Kunstwerke sich unter den handgeschnitzten Masken befinden.

Es wird jedoch nicht nur beim Umzug teuflisch hergehen. Nach dem Schaulauf findet wie jedes Jahr, wieder eine entsprechende Krampusparty in der Tennisbar in Sexten statt. Wer Zeit und Lust hat sich das Spektakel anzusehen, es geht um 19.00 Uhr beim Haus Sexten (Seilbahn Helm) los 😉

Hier findet ihr weitere Impressionen der Krampusumzüge in Sexten.

Krampusumzug Bergtoifl Sexten

Einfach schön der Schönbichl

Gipfelkreuz Schönbichl KronplatzWie bereits die ganzen letzten Tage und Wochen, war auch bei unserer Tour auf den Schönbichl im Kronplatzgebiet wieder herrliches Wetter, mit strahlendem Sonnenschein angesagt. So starteten wir am Morgen nach Percha (in der Nähe von Bruneck) und von dort aus Richtung Tesselberg. Dort ließen wir das Auto auf dem Parkplatz stehen und gingen zu Fuß auf dem Forstweg 7 A weiter.

Anfangs noch frostig und schattig, wurde es bald wärmer und sobald wir vom Wald draußen waren, sogar richtig schön warm. So gelangten wir auf die Tesselberger Alm und nach kurzer Pause weiter, hinauf zu einem flachen Rücken unterhalb des Schönbichls, welcher „Hühnerspiel“ genannt wird.

Noch der Aufstieg über den markierten Weg und herrlichem Rundumblick auf das Bergpanorama und den Gipfel des Kronplatzes, dann hatten wir es geschafft – das Gipfelkreuz des Schönbichl 2452 m war erreicht.

Weitere Fotos zum Schönbichl findet ihr wie immer auf meinem Flickr-Konto.

Schönbichl 2.452 m

Herbsttour zu den Drei Zinnen

Aufgrund des gestrigen wunderschönen Herbsttages entschieden wir spontan, den Drei Zinnen im Hochpustertal (Sextener Dolomiten) noch einen Besuch abzustatten, bevor sie sich wieder komplett ins Winterkleid hüllen. Kaum zu glauben, dass an einem 13. November noch so ein herrliches Wanderwetter herrscht und verhältnismäßig milde Temperaturen noch dazu. Es war traumhaft schön, strahlender Sonnenschein, wolkenloser blauer Himmel und wir hatten das ganze Bergpanorama für uns alleine. Sozusagen Freilichtkino nur für uns und das Beste… Eintritt frei 😉

Hier seht ihr die Drei Zinnen im Winter. Weitere Fotos zu den Drei Zinnen findet ihr in meinem Flickr-Album.

Drei Zinnen im Hochpustertal

Traumhafter Ausblick vom Sarlkofel im Hochpustertal

Unser Ziel war dieses Mal der Sarlkofel (2.375 m) mit Start von Niederdorf im Hochpustertal. Ausgangspunkt ist der Gemeindeplatz in Niederdorf, auf dem Maistattweg entlang und weiter über Weg Nr. 15, teilweise etwas steil nach oben, bis zur Putzalm.

Von hier aus, bereits mit wunderschönem Blick auf den Sarlkofel, geht es weiter auf Weg Nr. 16 und 16 B, später Nr. 33, bis zum Sarlsattel. Hier angelangt, hat man den anstrengendsten
Teil bereits geschafft und kann das restliche Stück bis zum Gipfel des Sarlkofels, eher gemütlich wandern.

Wir konnten uns über wunderschönes Wetter und eine traumhafte Aussicht ins Tal, auf Niederdorf und rundherum freuen. Da es auch von den Temperaturen her sehr angenehm war, genossen wir den Gipfelblick und die entsprechend dazugehörige Jause in vollen Zügen 😉

Als Tipp: Vom Sarlsattel aus sieht man auf der linken Seite (vom Abstieg aus gesehen) auch den Lungkofel (2.280 m), welchen man, evtl. vor Abstieg, ebenfalls auf dieser Tour besteigen kann. Für den Rückweg gingen wir dann wieder denselben Weg bis zurück ins Tal.

Putzalm im Hochpustertal Blick auf den Sarlkofel im Hochpustertal
Sarlkofel mit Blick auf Niederdorf im Hochpustertal

Weitere Impressionen zum Sarlkofel im Hochpustertal findet ihr bei mir auf Flickr.

Golfen im Wintermantel

Am Wochenende hatte es leicht geschneit und der Sonntagmorgen versprach einen sonnigen Tag. Wir entschieden uns also kurzerhand eine Wandertour auf den Golfen (2.493 m) in Toblach im Hochpustertal zu unternehmen.

Schon bei der Auffahrt über die Bergstraße nach Frondeigen wurde uns klar, dass wir das Grün und den „Sommer“ in diesem Sinne verlassen werden und uns der Winter erwartet. Vom Parkplatz beim Kurterhof ausgehend, anfangs noch über den leicht verschneiten Forstweg, trafen wir weiter oben auf den Almwiesen dann auf eine komplett verschneite Winterlandschaft und auf einige Kühe, welche sich teils um die Futterkrippe herum aufhielten und teils einfach genüsslich im Schnee lagen.

Der Aufstieg ging weiter, es wurde kälter, die Schneedecke höher je weiter wir Richtung Gipfel kamen. Eisiger Wind blies uns ins Gesicht und rüttelte an unseren Hosen. An manchen Stellen wo der Wind den Schnee zusammengetrieben hatte, sanken wir ca. knietief ein. Das traumhafte Panorama ließ uns die Kälte für einen Moment vergessen, noch schnell ein paar Schnappschüsse und dann ging es im Eiltempo wieder retour.

Das war schon einmal ein kurzer Vorgeschmack auf den Winter. Die nächsten Tage sollen ja wieder wärmer, die Temperaturen milder werden. Wir sind jedenfalls bereit für den Winter und einige spannende Touren 😉

Kurterhof Toblach HochpustertalAlmwiesen Richtung Golfen ToblachBlick auf den Golfen Toblach HochpustertalGolfen ToblachBlick auf den Golfen Toblach Hochpustertal

Auf die Postmeisteralm im Pragsertal

Die Postmeisteralm im Pragsertal ist ein wahrlich wunderschöner Ort um zu relaxen, die Seele baumeln zu lassen, in der Sonne zu liegen und zu genießen. Genau aus diesem Grund entschieden wir uns am Sonntag auch für diese Tour 😉

Der Aufstieg ist zwar etwas mühsam, da der Weg Nr. 29 eher steil nach oben führt, jedoch ist es keine allzu lange Tour. Wir entschieden uns die Tour in umgekehrter Richtung zu gehen, mit Start in Brückele (1.491 m) im Pragsertal,  den Rossalm-Weg entlang, vorbei am Alpini-Denkmal, Anfangs auf Schotterweg, später durch Wald und Wiesen, über die Brücke im Kaserbachtal, Richtung Gamsscharte und zur Postmeisteralm (1.968 m). Die Panoramaaussicht, z.B. auf den Dürrenstein oder der Hohen Gaisl, ist beeindruckend. Den Rückweg stiegen wir dann über den, wie bereits gesagt, etwas steilen Weg Nr. 29 ab und wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Brückele.

Alles in allem eine sehr schöne, nicht zu lange Tour. Landschaftlich gesehen einfach nur traumhaft und sehr empfehlenswert.

Postmeisteralm PragsertalPostmeisteralm Pragsertal Postmeisteralm Pragsertal

Von Pederü auf den Heiligkreuzkofel

Der 2.907m hohe Heiligkreuzkofel in der Fanesgruppe (ladinisch Sass dla Crusc, auch Rosskofel oder L’Ciaval genannt) war diesmal Ziel unserer Sonntagstour. Früh morgens fuhren wir nach St. Vigil in Enneberg und von dort bis Pederü 1.545m, von wo aus wir unserer Tour starteten. Es war zwar etwas frostig, was man auch an dem leichten Reif auf den Kiefern und am Gras sehen konnte, die langsam höher steigende Sonne bot uns jedoch ein traumhaftes Panorama und und ließ uns auch vergessen, dass wir kurze Hosen anhatten. 😉

Wir stiegen über den breiten Wanderweg zur Faneshütte und der Lavarellahütte auf. Von der Lavarellahütte ging es dann auf dem Steig 12 weiter, teils durch sehr interessantes Gebiet = Wiesen mit steinigen Böden, bis zur Kreuzkofelscharte (2.609 m). Nach kurzer Pause stiegen wir den gut markierten Steig und den Gipfel stets in Sicht hinauf zum Gipfel. Das letzte Stück ist etwas steil, aber ohne Probleme machbar und dann ist man endlich auf dem Gipfel und kann eine unbeschreibliche Aussicht genießen. Dank super Wetter, kann ich euch das auch mit den Fotos bestätigen. 🙂

Die gegenüberliegende Zehnerspitze (3.025 m) ließ mich noch eine Weile nicht ganz los, zu gerne hätte ich sie auf dieser Tour mitgemacht. Wir beschlossen aber, das auf einen anderen Tag zu lassen und begaben uns auf den Rückweg nach Pederü. Alles in allem eine sehr schöne aber auch lange Tour.

Wie immer findet ihr hier weitere Fotos.

Aufstieg Pederü Fanesalm Lavarellahütte
Gipfel Heiligkreuzkofel (Rosskofel, L'Ciaval, Sass dla Crusc)
 Ausblick Heiligkreuzkofel auf die Zehnerspitze 3.025m

Die Rotwandspitze in den Sextener Dolomiten

Die Rotwand in den Sextener Dolomiten (ital. Croda Rossa di Sesto), unter den Sextnern und über das Hochpustertal hinaus auch als „Zehner“ der Sextner Sonnenuhr bekannt, ist unumstritten einer meiner Lieblingsberge. Im Gebirgskrieg 1915 – 1918 (Erster Weltkrieg) war das Gebiet um die Rotwand heftig umkämpft, wie man auch heute noch an den zahlreichen verwahrlosten Stellungen, Stacheldraht und anderen Überresten sehen kann. Der Film „Tränen der Sextner Dolomiten“ (2014) von Hubert Schönegger zeigt eindrucksvoll, unter welch schwierigen Voraussetzungen und gegen welche Naturgewalten die Soldaten in diesem Gebiet zu kämpfen hatten.

Am Samstagmorgen haben wir bei Traumwetter über die Rotwandwiesen, Rotwandköpfe den Gipfel, die Rotwandspitze, bestiegen (das Gipfelkreuz befindet sich auf 2.936 m). Eine unbeschreibliche Panoramaaussicht bot sich uns und zum Glück waren auch nicht viele Wanderer unterwegs. Den Rückweg wählten wir über den Burgstall, sinnvoller wäre aber auch hier den gleichen Weg des Aufstiegs, nämlich über die Rotwandköpfe, zu wählen, da über den Burgstall gerade der erste Teil ziemlich steil über eine Scharte abzusteigen ist.

Hier ein paar Impressionen, weitere Fotos findet ihr in meinem Flickr-Album.

Rotwandspitze Sextner Dolomiten

Gipfelkreuz auf der Rotwandspitze in Sexten Kriegsstellungen Rotwandspitze Sexten

Tierpark in Niederdorf im Hochpustertal

Ab und zu vertrete ich mir am Abend noch ganz gerne die Beine, was in Niederdorf im Hochpustertal ja wirklich traumhaft ist. Direkt hinter meinem Haus geht man durch den Wald und gelangt dabei in einen großen Kinderspielplatz, daran schließt direkt der Niederdorfer Kneipp-Park an.  Über einen, wie ich finde, wunderschönen Waldweg, welcher am Bach entlang führt, kann man dann bis nach Toblach gehen. Dabei kommt man am Tierpark vom Camping Olympia vorbei, welcher mit seinen vielen Tiergattungen, wie z.B. Hasen, Enten, Pfau, Ponys, Ziegen usw. wirklich sehenswert ist. Solltet ihr also einmal in der Nähe sein, lasst euch dieses Highlight nicht entgehen und schaut kurz vorbei. Hier ein paar Fotos von dem, was euch erwartet 😉

Gänse Tierpark Niederdorf im Hochpustertal Pony Tierpark Niederdorf im HochpustertalRiesenhase Tierpark Niederdorf im Hochpustertal