Willkommen zu meinen Wanderungen & Touren in Südtirol und manchmal auch darüber hinaus.

Wandern

Der Peitlerkofel im Gadertal

Unsere Sonntagstour führte uns dieses Mal auf den Peitlerkofel im Naturpark Puez-Geisler. Die Anreise erfolgt über St. Martin in Thurn im Gadertal, auf das Würzjoch, welches auch über das Villnösstal und auch Lüsen erreichbar ist.

Vom Parkplatz neben dem Almgasthof Ütia de Börz (2.006 m), geht es los. Zuerst gemütlich über den breiten Forst- und Almweg über die Almen entlang, später über schmaleren und zunehmend auch felsigeren Steig stets der Wegmarkierung Nr. 8A folgend.

Ütia de Börz, Würzjoch Aufstieg Peitlerkofel, Markierung 4, 8A

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Der Paternkofel (Monte Paterno)

Der Paternkofel (ital. Monte Paterno) in den Sextener Dolomiten ist nicht nur unter Berg- und Wanderbegeisterten bekannt, er hat auch geschichtlich einiges zu bieten. Im Gebirgskrieg (1915-1918) des Ersten Weltkrieges, war er von den Italienern und Österreichern heiß umkämpft. Der wohl bekannteste Name der dabei fällt, ist der von Sepp Innerkofler, einem Sextner Standschützen, der im Gebirgskrieg am Paternkofel starb/gefallen ist.

Paternkofel und Drei Zinnen/Drei Zinnen Hütte

Jetzt aber genug geschichtliches, (mehr …)


Die Große Windschar 3.041 m

Für den Sonntag war sogenanntes Kaiserwetter angesagt und so entschied ich mich für die Tour auf die Große Windschar (auch Lanebachspitze genannt) in der Rieserfernergruppe. Bereits früh morgens startete ich mit dem Auto vom Hochpustertal Richtung Percha und von da hinauf Tesselberg, weiter nach Mühlbach und im Mühlbachtal hinein, der Tafel Mühlbacher Badl folgend, bis zum Parkplatz (nach dem Stausee). Die Anfahrt ist übrigens auch von Uttenheim möglich.

Huber-Alm Haisen-Alm

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Die Rote Wand in Antholz

Ein traumhafter Sonntag kündigte sich an, als wir mit dem Auto Richtung Antholz, Antholzer See und von dort über die Passstraße (Einbahnverkehr mit Ampelregelung) zum Staller Sattel hinauffuhren. Für unsere heutige Tour hatten wir uns die Rote Wand ausgesucht, nicht zu verwechseln mit der Rotwand in Sexten.

Oben angekommen parkten wir also, zogen unsere Bergschuhe an und dann ging es los. (mehr …)


Schwarzensteinhütte und Schwarzenstein im Ahrntal

Gipfel Schwarzenstein im Tauferer Ahrntal

Der Schwarzenstein im Tauferer Ahrntal reizte mich schon des längeren und so entschlossen wir uns, die Tour an einen wettermäßig geeigneten Tag einzuplanen.

Gipfel Schwarzenstein im Tauferer Ahrntal

Gipfel Schwarzenstein im Tauferer Ahrntal

Die Anfahrt führt von St. Johann im Ahrntal hinauf zum Parkplatz der Jausestation „Stallila“. Von hier geht der Aufstieg dann zu Fuß über die verschiedenen Almen: Rotbachalm – Schöllbergalm – Daimeralm weiter. Ab ca. 2.500 m kann man dann entweder über Gletschergelände weiter zur Hütte aufsteigen oder (mehr …)


Von Rein auf den Lenkstein 3.237 m

Unsere Sonntagstour führte uns dieses Mal auf den Lenkstein in der Rieserfernergruppe. Da die Tour sehr lang ist (laut Angaben ca. 10 Stunden) starteten wir bereits kurz vor halb 6 morgens von Rein in Taufers (Parkplatz Säge). Auf Wegmarkierung Nr. 1 ging es Richtung Kasseler Hütte (ita. Rifugio Roma, 2.247 m), Anfangs auf breitem Forstweg, später auf schmälerem Waldweg.

Sonnenaufgang Aufstieg Kasseler Hütte Sonnenaufgang Kasseler Hütte 2.274 m

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Bonnerhütte und Toblacher Pfannhorn

Immer wieder eine schöne Tour und vor allem auch machbar, wenn man einmal nicht so viel Zeit hat oder auch am Abend noch ein Stück gehen will – Bonnerhütte und das Pfannhorn in Toblach, im Hochpustertal.

Mit dem Auto geht’s vom Toblacher Dorfzentrum weiter bis zum Weiler Kandellen, vorbei am Seiterhof (Gasthof), zum Parkplatz vor dem Silvesterkirchlein. Von hier aus geht’s zu Fuß weiter, immer der Markierung 25 nach. Anfangs noch ein Stück auf asphaltierter Straße, dann auf breitem Forstweg und schließlich (mehr …)


Sassongher in der Puezgruppe

Gipfelkreuz SassongherEine,  wie ich finde, sehr schöne Bergtour, haben wir am Sonntag im Gadertal unternommen. Für alle die eine nicht zu lange und nicht zu schwierige Bergtour, mit super Aussicht suchen – kann ich diese Tour im Naturpark Puez-Geisler jedem empfehlen.

Unser Ausgangspunkt war Kolfuschg, wo wir parkten und über das Edelweißtal, vorbei an der Edelweißhütte wanderten. (mehr …)


Irland, die grüne Insel

Zugegeben, es war eine Aktiontour, unser 10-Tage Irlandurlaub. Wir waren abends manchmal ganz schön geschlaucht vom Herumwandern, Besichtigen und Autofahren. Das war’s aber wert.

Bereits vor einigen Jahren wollte ich mir diesen Traum erfüllen, leider ging es sich da aber nicht aus, heuer war es dann endlich soweit. Natürlich könnte ich jetzt einen Roman über unsere Irland-Tour schreiben und würde auch da noch nicht alles unterbringen. Ich finde es jedoch besser, einige Stichpunkte anzuführen und dann die Bilder sprechen zu lassen.

Doolin Ireland Cork, Ireland

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Chemnitzer Hütte im Ahrntal

Für alle, die eine nicht zu lange Tour suchen, z.B. als gemütliche Halbtagstour, kann ich die Wanderung zur Chemnitzer Hütte (ital. Rifugio Porro) empfehlen, mit Ausgangspunkt vom Neves Stausee in Lappach, Ahrntal. Frühaufsteher haben vielleicht das Glück, kostenlos durch den Kontrollpunkt zu kommen, ansonsten bezahlt man derzeit € 4,00. (mehr …)


Drei Zinnen noch im leichten Schneemantel

Das Wetter am Pfingstsonntag sollte laut Vorhersage eher wechselhaft sein, wobei es gegen Nachmittag und Abend hin zu leichtem Regen bis Gewittern kommen sollte. Also entschieden wir uns, unsere Wanderung auf den Vormittag zu verlegen und was bietet sich für den „Einstieg in die Sommersaison“ besser an, als eine Tour zu den Drei Zinnen in den Sextener Dolomiten. (mehr …)


Innerfeldtal und Drei Schuster Hütte

Drei Schuster Hütte Innerfeldtal

Das Innerfeldtal in Innichen ist immer einen Besuch wert. Das sehe auch ich so. Auch wenn ich oft schon in diesem Gebiet unterwegs war, ist es doch immer wieder schön, durch diese grünen Lärchenwiesen zu spazieren, egal ob im Frühling, wenn alles mit Krokussen und später Löwenzahn bedeckt ist, im Sommer mit den verschiedensten Blumen oder Herbst und Winter. (mehr …)


Ausflug zum Kalterer See in Südtirols Süden

Das vergangene Wochenende führte uns nach Südtirols Süden, genauer gesagt zum Kalterer See. Die Temperaturen waren nahezu sommerlich und wir Hochgebirgs-Pusterer bereuten schon ein wenig, dass wir die kurzen Hosen vergessen hatten. Aber egal, das sollte uns nicht an unserem Vorhaben hindern.

Geplant war die Rundwanderung um den Kalterer See. Wir starteten also vom Parkplatz aus, hinter dem Restaurant Gretl am See, Hotel Seegarten, Lido Kaltern und wie sie alle heißen…  (jede Menge Parkmöglichkeit). (mehr …)


Paternkofel in den Sextener Dolomiten

Das für diese Woche vorausgesagte Schönwetter, mit milden Temperaturen und herrlichem Sonnenschein, lassen uns den Frühling in vollen Zügen genießen. Die einen beim Spazierengehen, laufen/joggen, erste Wandertouren, die anderen beim Mountainbiken usw. Auch ein bisschen vorausträumen soll uns bereits gewährt sein und so blicke auch ich wieder voll motiviert in den Frühling und Sommer.

Nachfolgend möchte ich euch ein Video präsentieren, welches ich unter Traumbedingungen auf dem Paternkofel (Sextener Dolomiten), mit Blick auf die mächtigen Drei Zinnen aufgenommen habe. Ich hoffe, dass sich diese Tour, welche übrigens eine meiner Lieblingstouren ist, auch dieses Jahr wieder ausgeht.

In diesem Sinne, allen einen schönen Frühling!!


Taistner Alm im Kronplatzgebiet

Der traumhafte Sonnenschein und die angenehmen Temperaturen am Samstag, luden wieder einmal  ein, einen Ausflug im Freien zu machen. Die sowohl bei Einheimischen, als auch bei Gästen bekannte und beliebte Taistner Alm, sollte unser Ziel sein. Start war der Parkplatz oberhalb des Mudler Hofs.  Unser Aufstieg verlief über die (mehr …)


Plätzwiese im Pragsertal

Die Plätzwiese im Pragsertal (ital. Prato Piazza) ist Sommer wie Winter immer einen Besuch wert. Zum Wandern/Winterwandern, gemütlichem Spazierengehen mit der ganzen Familie und den Kindern, Ausgangspunkt für verschiedene Touren, Skitouren und Schneeschuhwandern, Langlaufen oder auch für eine spaßige Rodelpartie und noch vieles mehr.

Und wenn der kleine oder große Hunger kommt? Auch für das Kulinarische ist hier oben bestens gesorgt. Sie werden von den Gastgebern mit einheimischen Gerichten bis hin zu Nachspeisen im wahrsten Sinne des Wortes verwöhnt.

Winter auf der Plätzwiese im Pragsertal Ausblick auf die Hohe Gaisl Plätzwiese, Pragsertal


Helm, nicht nur Skigebiet…

Derzeit herrscht bei uns in Südtirol wieder herrlich sonniges Wetter, welches geradezu einlädt, etwas im Freien zu unternehmen. Wir haben uns entschieden, von Sexten aus eine Winterwanderung über die Waldkappelle Richtung Skigebiet Helm zu unternehmen. Damit auch unser Hund fit bleibt, haben wir ihn ebenfalls zur Tour eingeladen 😉

Richtung Jägerhütte (eine urige bewirtschaftete Hütte) findet man am Wegrand immer wieder verschiedene geschnitzte Holzskulpturen und Bücher, welche die Tierarten in dieser Gegend beschreiben. Auch Tafeln mit Inschriften und kurzen Sagen aus der Gegend, welche bereits in Vergessenheit geraten sind, werden wieder in Erinnerung gerufen, so z.B. die Sage vom Geisterkofel oder vom „Knödelweibele“.

Der Geisterkofel, Helm im Hochpustertal Hera beim Spielen Das Knödelweibele, Helm im Hochpustertal

Wer nun Lust bekommen hat, den Pfad selbst zu entdecken, sollte sich die Wanderschuhe anziehen und nach Sexten im Hochpustertal kommen.

Aussicht vom Helm Richtung Rotwand Sonnenuntergang vom Helm aus


Einfach schön der Schönbichl

Gipfelkreuz Schönbichl KronplatzWie bereits die ganzen letzten Tage und Wochen, war auch bei unserer Tour auf den Schönbichl im Kronplatzgebiet wieder herrliches Wetter, mit strahlendem Sonnenschein angesagt. So starteten wir am Morgen nach Percha (in der Nähe von Bruneck) und von dort aus Richtung Tesselberg. Dort ließen wir das Auto auf dem Parkplatz stehen und gingen zu Fuß auf dem Forstweg 7 A weiter.

Anfangs noch frostig und schattig, wurde es bald wärmer und sobald wir vom Wald draußen waren, sogar richtig schön warm. So gelangten wir auf die Tesselberger Alm und nach kurzer Pause weiter, hinauf zu einem flachen Rücken unterhalb des Schönbichls, welcher „Hühnerspiel“ genannt wird.

Noch der Aufstieg über den markierten Weg und herrlichem Rundumblick auf das Bergpanorama und den Gipfel des Kronplatzes, dann hatten wir es geschafft – das Gipfelkreuz des Schönbichl 2452 m war erreicht.

Weitere Fotos zum Schönbichl findet ihr wie immer auf meinem Flickr-Konto.

Schönbichl 2.452 m


Herbsttour zu den Drei Zinnen

Aufgrund des gestrigen wunderschönen Herbsttages entschieden wir spontan, den Drei Zinnen im Hochpustertal (Sextener Dolomiten) noch einen Besuch abzustatten, bevor sie sich wieder komplett ins Winterkleid hüllen. Kaum zu glauben, dass an einem 13. November noch so ein herrliches Wanderwetter herrscht und verhältnismäßig milde Temperaturen noch dazu. Es war traumhaft schön, strahlender Sonnenschein, wolkenloser blauer Himmel und wir hatten das ganze Bergpanorama für uns alleine. Sozusagen Freilichtkino nur für uns und das Beste… Eintritt frei 😉

Hier seht ihr die Drei Zinnen im Winter. Weitere Fotos zu den Drei Zinnen findet ihr in meinem Flickr-Album.

Drei Zinnen im Hochpustertal


Traumhafter Ausblick vom Sarlkofel im Hochpustertal

Unser Ziel war dieses Mal der Sarlkofel (2.375 m) mit Start von Niederdorf im Hochpustertal. Ausgangspunkt ist der Gemeindeplatz in Niederdorf, auf dem Maistattweg entlang und weiter über Weg Nr. 15, teilweise etwas steil nach oben, bis zur Putzalm.

Von hier aus, bereits mit wunderschönem Blick auf den Sarlkofel, geht es weiter auf Weg Nr. 16 und 16 B, später Nr. 33, bis zum Sarlsattel. Hier angelangt, hat man den anstrengendsten
Teil bereits geschafft und kann das restliche Stück bis zum Gipfel des Sarlkofels, eher gemütlich wandern.

Wir konnten uns über wunderschönes Wetter und eine traumhafte Aussicht ins Tal, auf Niederdorf und rundherum freuen. Da es auch von den Temperaturen her sehr angenehm war, genossen wir den Gipfelblick und die entsprechend dazugehörige Jause in vollen Zügen 😉

Als Tipp: Vom Sarlsattel aus sieht man auf der linken Seite (vom Abstieg aus gesehen) auch den Lungkofel (2.280 m), welchen man, evtl. vor Abstieg, ebenfalls auf dieser Tour besteigen kann. Für den Rückweg gingen wir dann wieder denselben Weg bis zurück ins Tal.

Putzalm im Hochpustertal Blick auf den Sarlkofel im Hochpustertal
Sarlkofel mit Blick auf Niederdorf im Hochpustertal

Weitere Impressionen zum Sarlkofel im Hochpustertal findet ihr bei mir auf Flickr.


Golfen im Wintermantel

Am Wochenende hatte es leicht geschneit und der Sonntagmorgen versprach einen sonnigen Tag. Wir entschieden uns also kurzerhand eine Wandertour auf den Golfen (2.493 m) in Toblach im Hochpustertal zu unternehmen.

Schon bei der Auffahrt über die Bergstraße nach Frondeigen wurde uns klar, dass wir das Grün und den „Sommer“ in diesem Sinne verlassen werden und uns der Winter erwartet. Vom Parkplatz beim Kurterhof ausgehend, anfangs noch über den leicht verschneiten Forstweg, trafen wir weiter oben auf den Almwiesen dann auf eine komplett verschneite Winterlandschaft und auf einige Kühe, welche sich teils um die Futterkrippe herum aufhielten und teils einfach genüsslich im Schnee lagen.

Der Aufstieg ging weiter, es wurde kälter, die Schneedecke höher je weiter wir Richtung Gipfel kamen. Eisiger Wind blies uns ins Gesicht und rüttelte an unseren Hosen. An manchen Stellen wo der Wind den Schnee zusammengetrieben hatte, sanken wir ca. knietief ein. Das traumhafte Panorama ließ uns die Kälte für einen Moment vergessen, noch schnell ein paar Schnappschüsse und dann ging es im Eiltempo wieder retour.

Das war schon einmal ein kurzer Vorgeschmack auf den Winter. Die nächsten Tage sollen ja wieder wärmer, die Temperaturen milder werden. Wir sind jedenfalls bereit für den Winter und einige spannende Touren 😉

Kurterhof Toblach HochpustertalAlmwiesen Richtung Golfen ToblachBlick auf den Golfen Toblach HochpustertalGolfen ToblachBlick auf den Golfen Toblach Hochpustertal


Auf die Postmeisteralm im Pragsertal

Die Postmeisteralm im Pragsertal ist ein wahrlich wunderschöner Ort um zu relaxen, die Seele baumeln zu lassen, in der Sonne zu liegen und zu genießen. Genau aus diesem Grund entschieden wir uns am Sonntag auch für diese Tour 😉

Der Aufstieg ist zwar etwas mühsam, da der Weg Nr. 29 eher steil nach oben führt, jedoch ist es keine allzu lange Tour. Wir entschieden uns die Tour in umgekehrter Richtung zu gehen, mit Start in Brückele (1.491 m) im Pragsertal,  den Rossalm-Weg entlang, vorbei am Alpini-Denkmal, Anfangs auf Schotterweg, später durch Wald und Wiesen, über die Brücke im Kaserbachtal, Richtung Gamsscharte und zur Postmeisteralm (1.968 m). Die Panoramaaussicht, z.B. auf den Dürrenstein oder der Hohen Gaisl, ist beeindruckend. Den Rückweg stiegen wir dann über den, wie bereits gesagt, etwas steilen Weg Nr. 29 ab und wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Brückele.

Alles in allem eine sehr schöne, nicht zu lange Tour. Landschaftlich gesehen einfach nur traumhaft und sehr empfehlenswert.

Postmeisteralm PragsertalPostmeisteralm Pragsertal Postmeisteralm Pragsertal


Von Pederü auf den Heiligkreuzkofel

Der 2.907m hohe Heiligkreuzkofel in der Fanesgruppe (ladinisch Sass dla Crusc, auch Rosskofel oder L’Ciaval genannt) war diesmal Ziel unserer Sonntagstour. Früh morgens fuhren wir nach St. Vigil in Enneberg und von dort bis Pederü 1.545m, von wo aus wir unserer Tour starteten. Es war zwar etwas frostig, was man auch an dem leichten Reif auf den Kiefern und am Gras sehen konnte, die langsam höher steigende Sonne bot uns jedoch ein traumhaftes Panorama und und ließ uns auch vergessen, dass wir kurze Hosen anhatten. 😉

Wir stiegen über den breiten Wanderweg zur Faneshütte und der Lavarellahütte auf. Von der Lavarellahütte ging es dann auf dem Steig 12 weiter, teils durch sehr interessantes Gebiet = Wiesen mit steinigen Böden, bis zur Kreuzkofelscharte (2.609 m). Nach kurzer Pause stiegen wir den gut markierten Steig und den Gipfel stets in Sicht hinauf zum Gipfel. Das letzte Stück ist etwas steil, aber ohne Probleme machbar und dann ist man endlich auf dem Gipfel und kann eine unbeschreibliche Aussicht genießen. Dank super Wetter, kann ich euch das auch mit den Fotos bestätigen. 🙂

Die gegenüberliegende Zehnerspitze (3.025 m) ließ mich noch eine Weile nicht ganz los, zu gerne hätte ich sie auf dieser Tour mitgemacht. Wir beschlossen aber, das auf einen anderen Tag zu lassen und begaben uns auf den Rückweg nach Pederü. Alles in allem eine sehr schöne aber auch lange Tour.

Wie immer findet ihr hier weitere Fotos.

Aufstieg Pederü Fanesalm Lavarellahütte
Gipfel Heiligkreuzkofel (Rosskofel, L'Ciaval, Sass dla Crusc)
 Ausblick Heiligkreuzkofel auf die Zehnerspitze 3.025m


Die Rotwandspitze in den Sextener Dolomiten

Die Rotwand in den Sextener Dolomiten (ital. Croda Rossa di Sesto), unter den Sextnern und über das Hochpustertal hinaus auch als „Zehner“ der Sextner Sonnenuhr bekannt, ist unumstritten einer meiner Lieblingsberge. Im Gebirgskrieg 1915 – 1918 (Erster Weltkrieg) war das Gebiet um die Rotwand heftig umkämpft, wie man auch heute noch an den zahlreichen verwahrlosten Stellungen, Stacheldraht und anderen Überresten sehen kann. Der Film „Tränen der Sextner Dolomiten“ (2014) von Hubert Schönegger zeigt eindrucksvoll, unter welch schwierigen Voraussetzungen und gegen welche Naturgewalten die Soldaten in diesem Gebiet zu kämpfen hatten.

Am Samstagmorgen haben wir bei Traumwetter über die Rotwandwiesen, Rotwandköpfe den Gipfel, die Rotwandspitze, bestiegen (das Gipfelkreuz befindet sich auf 2.936 m). Eine unbeschreibliche Panoramaaussicht bot sich uns und zum Glück waren auch nicht viele Wanderer unterwegs. Den Rückweg wählten wir über den Burgstall, sinnvoller wäre aber auch hier den gleichen Weg des Aufstiegs, nämlich über die Rotwandköpfe, zu wählen, da über den Burgstall gerade der erste Teil ziemlich steil über eine Scharte abzusteigen ist.

Hier ein paar Impressionen, weitere Fotos findet ihr in meinem Flickr-Album.

Rotwandspitze Sextner Dolomiten

Gipfelkreuz auf der Rotwandspitze in Sexten Kriegsstellungen Rotwandspitze Sexten